Über mich

geboren am 02.01.1989 in Stralsund

Abitur 2007

2007-2008 Freiwilliges Ökologisches Jahr auf dem Landschaftspflegehof Müritzhof

seit 2008 studiere ich Südasienkunde und Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

2012 erwarb ich meinen B. A.

seit 2012 studiere ich im M. A.-Studiengang

nebenbei war ich zwischen 2013 und 2019 als wissenschaftliche Hilfskraft und Tutorin am Südasien-Seminar der Uni Halle tätig. Dort habe ich u. a. Sprachkurse begleitet und in einem langfristigen Projekt Bengali- und Hindi-sprachige Bücher für die Südasien-Abteilung der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt systematisiert.

Und sonst so?

Wo meine Wurzeln liegen. Meine Großeltern stammen ursprünglich aus Ostpreußen, Vorpommern, Thüringen und dem Sudetenland. Mein Vater ist auf einem Bauernhof in Nordvorpommern aufgewachsen, meine Mutter in einer Kleinstadt in der Altmark. Ich selbst bin in Stralsund geboren und dort gemeinsam mit meinem zwei Jahre jüngeren Bruder zuerst in einem christlich-alternativen, später eher bürgerlichen Umfeld groß geworden. 

Was mich geprägt hat. Die Kombination aus Kleinbauernfamilie väterlicherseits und Akademikerfamilie mütterlicherseits. Die Landschaft und das Lebensgefühl in Vorpommern. Die Nachwendezeit. Die konsumkritische und naturverbundene Lebensweise meiner Eltern. Die vielen stillen Traumata, Konflikte und Brüche in den Familien meiner Eltern und in meiner Familie. Das ewige Gefühl, irgendwie anders zu sein als andere Menschen. 15 Jahre mit Depressionen und Angststörung, in denen ich gelernt habe, mir selbst und dem Leben mit Demut zu begegnen. 

Wofür ich mich sonst noch interessiere. Fremde Sprachen und Kulturen. Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Natur in vielerlei Hinsicht. Von meinem Vater habe ich das Interesse für Ornithologie übernommen, von meiner Mutter das für Gärtnerei und Landschaftsbau. Ich bin seit frühester Kindheit fasziniert von exotischen Tieren und teile meine Wohnung aktuell mit zwei Wellensittichen, acht Vogelspinnen, einigen Fischen, Garnelen und Grillen.

Woran ich glaube. An meine Ideale. An Möglichkeiten und Chancen. Daran, dass man immer eine Wahl hat und dass man mit allem, was man tut, eine Entscheidung für oder gegen etwas trifft. An den Reiz des Zufalls. An die Heilwirkung bedingungsloser Liebe. An die Überlegenheit der Kooperation gegenüber der Konkurrenz. Daran, dass man aus allem etwas Gutes machen kann und dass es dafür nie zu spät ist.

Was mir wichtig ist. Meine Freiheit und meine Selbstbestimmung. Meine Familie, mein Mann, meine Freunde und all die anderen Menschen, die mich auf meinem Lebensweg begleiten. Die drei Grundprinzipien eines guten Miteinanders: Ehrlichkeit, Respekt und Vertrauen. Integrität und Authentizität – wahnsinnig wertvoll in einer Gesellschaft, die – um es mit Freuds Worten zu sagen – „auf Heuchelei aufgebaut ist“.

Was ich mir wünsche. Dass die bei uns so weit verbreitete Vorstellung, der Wert eines Menschen wäre an irgendetwas gebunden, endlich beerdigt wird. Dass sie durch die bedingungslose Wertschätzung jedes Lebens ersetzt wird.